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Zusammenhang Zwischen Lang Anhaltenden Chemikalien Und Hormonbedingten Krebserkrankungen Bei Frauen Gefunden
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Zusammenhang zwischen lang anhaltenden Chemikalien und hormonbedingten Krebserkrankungen bei Frauen gefunden

ECHEMI 2023-09-19 18:07:15

Einleitung:

Eine kürzlich im Journal of Exposure Science and Environmental Epidemiology veröffentlichte Studie hat einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen langlebigen Chemikalien wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) und Phenolen (einschließlich BPA) und bestimmten hormonbedingten Krebsarten bei Frauen aufgedeckt. Die Forschung deutet darauf hin, dass die Exposition gegenüber diesen "ewigen Chemikalien" das Risiko für Krebserkrankungen an Haut, Eierstöcken, Gebärmutter und Brust erhöhen kann. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die potenziellen umweltbedingten Risikofaktoren, die zur Krebsentstehung bei Frauen beitragen.

Bedenkliche Chemikalien und ihre Quellen:

PFAS sind synthetische Chemikalien, die für ihre Beständigkeit gegen den Abbau in der Umwelt bekannt sind. Sie sind in verschiedenen Konsumgütern enthalten, darunter antihaftbeschichtetes Kochgeschirr und wasserabweisende Kleidung. Bisphenol A (BPA), eine Art Phenol, wird häufig in Metallbeschichtungen, Kunststoffen und Trinkwasserrohren verwendet. Diese Chemikalien sind aufgrund ihres Fortbestehens in der Umwelt und ihrer möglichen schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit besorgniserregend.

Ergebnisse der Studie:

Die Studie analysierte Daten von über 10.000 Personen, einschließlich Blut- und Urinproben, um den Zusammenhang zwischen chemischer Exposition und Krebsdiagnosen zu bewerten. Hier sind einige wichtige Erkenntnisse:

1. Hautkrebs: Die Exposition gegenüber PFAS-Chemikalien, einschließlich PFDE, PFNA und PFUA, wurde mit einer früheren Diagnose eines Melanoms bei Frauen in Verbindung gebracht. Frauen mit einer höheren PFDE-Exposition hatten eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit einer früheren Hautkrebsdiagnose.

2. Eierstockkrebs: Die Exposition gegenüber BPA und 2,5-Dichlorphenol, einer Verbindung, die in verschiedenen Haushaltsprodukten verwendet wird, wurde mit Eierstockkrebs bei Frauen in Verbindung gebracht.

3. Gebärmutterkrebs: Es gab einen Zusammenhang zwischen der PFNA-Exposition und einer früheren Diagnose von Gebärmutterkrebs.

Mechanismus der Hormonstörung:

Die Forscher vermuten, dass diese langlebigen Chemikalien, insbesondere PFAS, die Hormonfunktion bei Frauen stören und möglicherweise zur Entwicklung von hormonbedingten Krebserkrankungen beitragen können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Studie keine Kausalität zwischen chemischer Exposition und Krebsdiagnosen nachweisen konnte.

Rassenunterschiede in Exposition und Krebsrisiko:

Die Studie untersuchte auch ethnische Unterschiede in der Chemikalienexposition und dem Krebsrisiko. Weiße Frauen zeigten eine höhere Wahrscheinlichkeit für frühere Krebsdiagnosen mit erhöhter PFAS-Exposition. Auf der anderen Seite hatten schwarze und mexikanisch-amerikanische Frauen eine höhere Wahrscheinlichkeit für frühere Krebsdiagnosen mit einer größeren Exposition gegenüber Phenolen und Parabenen.

Implikationen und weitere Forschung:

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, PFAS und Phenole als signifikante umweltbedingte Risikofaktoren für Krebs bei Frauen zu berücksichtigen. Zukünftige Studien sollten sich mit der Rolle dieser hormonstörenden Chemikalien bei Melanomen und Eierstockkrebs befassen. Das Verständnis der Auswirkungen langlebiger Chemikalien auf die menschliche Gesundheit ist entscheidend für die Umsetzung wirksamer Vorschriften und Schutzmaßnahmen.

Schlussfolgerung:

Die Studie unterstreicht den möglichen Zusammenhang zwischen langlebigen Chemikalien wie PFAS und Phenolen und hormonbedingten Krebserkrankungen bei Frauen. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, Umweltrisikofaktoren anzugehen und sicherere Alternativen zu fördern, um die potenziellen Gesundheitsrisiken zu mindern, die mit der Exposition gegenüber diesen Chemikalien verbunden sind. Weitere Forschung ist erforderlich, um ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen und Mechanismen zu erlangen, durch die diese Chemikalien zur Krebsentstehung bei Frauen beitragen können.

Haftungsausschluss: ECHEMI behält sich das Recht der endgültigen Erklärung und Revision aller Informationen vor.

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